Trockene Heizungsluft, ständiges Naseputzen bei Schnupfen oder der übermäßige Gebrauch von abschwellend wirkenden Nasensprays - die Ursachen sind vielfältig, das Ergebnis häufig gleich:
eine trockene, gereizte Nasenschleimhaut, Probleme mit der Nasenatmung, Borkenbildung bis hin zu entzündeter Schleimhaut mit Blutungen.

Nasensprays mit abschwellender Wirkung sollten wirklich nur in der akuten Phase eines Schnupfens und nach der Anweisung des Herstellers benutzt werden.

Denn bei längerer Anwendung können die enthaltenen Wirkstoffe die empfindliche Nasenschleimhaut austrocknen. Kalte, trockene Luft kann diesen Effekt noch verstärken. Als Reaktion darauf schwillt die gereizte Schleimhaut an, um die Durchblutung zu steigern. So entsteht schnell ein Teufelskreis:
irgendwann leiden Betroffene unter einer dauerhaft verstopften Nase, die nur mit abschwellenden Medikamenten wieder freizubekommen ist.

 

Eine ständig trockene Nase zu haben, ist nicht nur äußerst unangenehm, sondern bedeutet konkret, dass die Nasenschleimhaut nicht ausreichend mit Sekret überzogen ist. Die Flimmerhärchen in der Schleimhaut können ihre Reinigungsfunktion nicht mehr zuverlässig übernehmen, die Nasenschleimhaut wird anfällig für Entzündungsprozesse.

  

Mögliche Auslöser einer trockenen Nasenschleimhaut:

  •         Trockene oder staubige Luft
  •         Heizung
  •         Klimatisierte Räume
  •         Bestrahlung
  •         Operationen
  •         Bestimmte Medikamente
  •         Altersbedingte Austrocknung der Schleimhäute
  •         Infektiöse Atemwegserkrankungen